Entschlossen

Entschlossen * Decide * Strong-willed * ca. 230 x 200 cm * Acryl auf Leinwand 👇

Während des hundertjährigen Krieges fiel im Juni 1346 der englische König Eduard III. in Frankreich ein. Anfang September erreichte er Calais. Nach vielen Monaten der Belagerung erschien die Lage der Stadt aussichtslos, es drohten Plünderung und Zerstörung. Gemäß der Chronik von Jean Froissart stellten sich sechs der angesehensten Stadtbürger als Geiseln zur Verfügung. Am 4. August 1347 traten sie barfuß, mit einem Hemd bekleidet und einem Strick um den Hals, vor den englischen König, der sie als Vergeltung für die Verluste seiner Truppen hinrichten lassen wollte. Die Bitte um Gnade der englischen Königin Philippa soll die sechs Männer gerettet haben.

Diese Erzählung diente und dient noch heute zahlreichen Künstlern als Vorlage. Das wohl bekannteste Werk in diesem Zusammenhang ist die Bronzeplastik von Auguste Rodin, die 1895 entstand und seit 1945 in Calais vor dem Rathaus zu sehen ist. Einer der dort plastizierten Bürger von Calais war die Vorlage für dieses Portrait.

Bochum

Bochum – zum 600. Geburtstag * ca. 140 x 160 cm * Mischtechnik auf Leinwand 👇

„Du bist keine Traumstadt, und ständig auf Koks …“, sang einst Herbert Grönemeyer.

Mein Herz gehört dem Ruhrgebiet. Dort gibt es viele schöne Ecken, und – gleichwertig – viele Industriebrachen. Blickwinkel, von denen die meisten Menschen sich mit Grausen abwenden. Wenn man bereit ist, sämtliche Bereiche des Lebens zu akzeptieren, kann man dem viel Schönes abgewinnen: Ursprünglichkeit, Direktheit, Ehrlichkeit, alles ungeschminkt und unverfälscht. Es gibt nicht immer nur Vorzeige-Ecken.

So ist das Revier. So sind die Menschen im Revier, und genau so ist Bochum: Ein Ort, wo die Ruhrpottseele zuhause sein darf.

 

Neulich auf der Treppe * Dans l’escalier * Going upstairs * ca. 230 x 200 cm * Acryl on Canvas 👇

Wir leben unser ganz normales Leben, gestalten unseren Alltag, erledigen dies und das – und plötzlich passiert etwas Unerwartetes. Wieso geschieht das auf einmal, fragen wir uns vielleicht, was ist da los.

Und es ist wirklich etwas „los“. Die Dinge kommen zusammen, die Dinge fallen wieder auseinander, sehr oft ohne unser Zutun, einfach, weil das Leben so ist. Manchmal können wir etwas gestalten, manchmal aber auch nicht, dann müssen wir mit dem zurechtkommen, was gerade ist, egal, wie es ist, und egal, wie es sich uns präsentiert.